Aktuelles Aktuelles aus der Gemeinde

Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses für den Bebauungsplan „Sandleite“, Gemarkung Poppenhausen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 1 BauGB

In der Sitzung am 27.03.2017 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Poppenhausen den Bebauungsplan „Sandleite“ für ein allgemeines Wohngebiet nach § 4 BauNVO aufzustellen.

Das Verfahren wurde gemäß § 13b i.V. § 13a BauGB im beschleunigten Verfahren durchgeführt.

 

Der Geltungsbereich liegt nördlich der Altenfelderhofstraße und grenzt direkt an die bestehenden Siedlungsflächen an. Er umfasst die Flurstücke 4946, 4947, 4948 und 4949 sowie Teilflächen der Flurstücke Nr. 4950, 4991 und 4863 der Gemarkung Poppenhausen.

In der Sitzung vom 11.06.2018 wurde der Bebauungsplan „Sandleite“ durch den Gemeinderat Poppenhausen gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan „Sandleite“ in Kraft.

Gemäß § 13a Abs. 2 BauGB gelten im beschleunigten Verfahren die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens nach § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 BauGB entsprechend, d.h. im vereinfachten Verfahren wurde von der Umweltprüfung nach § 2 Absatz 4, von dem Umweltbericht nach § 2a, von der Angabe nach § 3 Absatz 2 Satz 2, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 6a Absatz 1 und § 10a Absatz 1 abgesehen. § 4c BauGB wurde nicht angewandt.

Der Bebauungsplan „Sandleite“ mit der Planzeichnung, der Begründung und der Begründung zur Grünordnung, den naturschutzfachlichen Angaben zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) sowie sämtlichen Informationen, auf die in den genannten Planunterlagen Bezug genommen wird (DIN-Normen, Regelwerke, Informationsblätter usw.), liegt ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der Gemeinde Poppenhausen, Martin-Werner-Platz 1, 97490 Poppenhausen, während der allgemeinen Dienststunden zu jedermanns Einsicht aus; über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft gegeben.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Bebauungsplanaufstellung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen.
Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

 

Poppenhausen, 18.06.2018

 

Gemeinde Poppenhausen
Nätscher
1. Bürgermeister